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fondsweb.de - Die hohe US-Quote vieler Value-Fonds - Was das bedeutet 17.12.20 Meldung

(boerse-online) - US-Aktien sind derzeit höher bewertet als ihre Pendants aus Europa, Japan und den Schwellenländern. Signifikant sind die Unterschiede vor allem beim Kurs-Buchwert-Verhältnis. Verzichten globale Value-Fonds auf teure US-Aktien? Nicht unbedingt, fand TiAM FundResearch heraus. Von Ralf Ferken

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US-Anteil von globalen Value-Fonds

Man sollte meinen, dass globale Value-Fonds hoch bewertete US-Aktien vergleichsweise stark untergewichten. Doch ist dies nicht durchgängig der Fall. So hält der Nordea Global Stable Equity Fund zum Beispiel 64 Prozent in US-Aktien, was der 66-prozentigen US-Quote im MSCI World recht nahe kommt. Die globalen Value-Produkte von Union Investment, 3 Banken, Sparinvest, AllianceBernstein (AB) und DWS liegen mit US-Quoten von rund 60 Prozent nicht weit dahinter. Dagegen weist der globale Value-Klassiker Templeton Growth (Euro) mit 39 Prozent eine deutlich niedrigere US-Quote auf, die bei den globalen Value-Fonds von M&G, Kepler und Schroders ähnlich hoch ist. Noch deutlich geringer sind die US-Quoten beim Lingohr-Systematic-Invest und beim Global Advantage Major Markets Fund, die den US-Markt traditionell nur mit rund 13 beziehungsweise zehn Prozent allokieren. Wer bei weltweiten Fonds fast komplett auf US-Aktien verzichten möchte, kann zum Loys Global oder zum StarCapital Priamos greifen.

US-Anteil von globalen Value-ETFs

Auch bei den globalen Value-ETFs erstaunen die teils hohen US-Anteile, die bei den Angeboten von VanEck und Vanguard etwa über 60 Prozent liegen. Moderater fallen die US-Quoten dagegen bei den Value-Strategien von Invesco und iShares aus.


Quelle:
fondsweb.de